Es heißt, in einem Land am Ende der Welt existiert eine Macht, die die Seelen der Toten zurückholen kann. Aber diese Macht hat einen Preis...

Das Spiel erzählt die Geschichte des jungen Wander, der auszog, um ein Mädchen, das bei einer Opferzeremonie ihr Leben ließ, wieder vom Tode zurückzuholen. Dazu begibt er sich zu einem Tempel, von dem man sagt, dass er die Macht hat, Tote ins Diesseits zurückzuholen. Damit ist jedoch eine schwierige Aufgabe verbunden: Der Bittsteller muss 16 gigantische Kolosse zerstören, beseelte Wesen aus Felsen und Stein, die durch die einsamen Lande streifen.

Dieses Spiel ist für mich Nostalgie pur. Ich habe es als Jugendliche mit einer Freundin gespielt und jetzt haben sie es endlich aufpoliert und für neuere Konsolen veröffentlicht.

Ich kann gar nicht genau sagen was es ist, dass mich an diesem Spiel so fasziniert.

Man reitet auf seinem Pferd durch endlos scheinende Weiten, hat nur sein Schwert, sowie Pfeil und Bogen bei sich und sieht sich einer Übermacht aus Stein gegenüber.

Bei diesen Giganten muss man umdenken, einfach drauf losrennen und hoch klettern funktioniert nicht. Einen muss man austricksen, sodass er auf dem Rücken landet, ein anderer fliegt durch die Gegend oder taucht durch einen See. Hat man den Koloss erst einmal erreicht und es geschafft auf seinen Körper zu klettern, muss man seine Schwachstelle bzw. Schwachstellen finden, sonst kann man ihn nicht besiegen.

Jeder nächste Koloss ist schwieriger und kniffliger als der vorherige und manche haben mich schier zur Verzweiflung getrieben, bis ich herausgefunden habe, wie es am besten geht.

Diejenigen, die auf eine weit verzweigte Handlung hoffen, suchen hier allerdings vergeblich danach. Um mehr oder weniger geht es hier nicht. Das Ziel ist ganz klar, das Mädchen wieder zu beleben und dafür muss man alle 16 Kolosse besiegen. Daher ist das Spiel dann auch relativ schnell durchgespielt, was es, für mich, jedoch nicht schlechter dastehen lässt.

So einfach und doch so genial.

4 von 5 ⭐️