Tintentwelt- Trilogie

„Tintenherz“ – Band 1, Tintenwelt-Trilogie

von Cornelia Funke

Diese Reihe habe ich als Kind und Jugendliche geliebt. Es ist auch schon sehr lange her, dass ich sie das letzte Mal gelesen habe und so stürzte ich mich mit Freude wieder in die Seiten!

Der Gedanke mit seiner eigenen Stimme fantastische Gestalten aus Büchern und Sagen aus ihren Seiten hervorzulocken ist noch immer faszinierend, genau wie damals, als ich das Buch das erste Mal gelesen habe. Allerdings fielen mir einige Dinge und Anspielungen erst jetzt, als Erwachsene, wirklich auf. Das hat die düstere Seite der Geschichte für mich aber nur noch hervorgehoben! Einige Schrecken lernt man erst in einem gewissen Alter kennen, weswegen das Buch mich auf eine ganz neue art gefesselt hat.

Immer, und immer wieder 5 ⭐️

„Tintenblut“ – Band 2, Tintenwelt-Trilogie

von Cornelia Funke

Mit diesem zweiten Teil wurde ich wieder in meine Jugend katapultiert. Die Charaktere, die Geschichte, alles erinnerte mich an früher. Dieser Teil ist deutlich brutaler geworden, kein Wunder, sie sind alle in der Tintenwelt, die alles andere als friedlich ist.

Der Anfang zog sich für meinen Geschmack ein wenig in die Länge, doch bald wurde es mit jedem Kapitel spannender, bis ich die Seiten förmlich verschlungen habe. Die ständigen Wechsel der Perspektiven unterstützen die Spannung nur noch. Viel zu schnell gelangte ich jedoch an das Ende, das ich wohlweislich verdrängt habe. So wundervoll die Idee, die Szene und der Gedanke dahinter auch war, das alles machte es nicht besser. Ich habe meine absolute Lieblingsfigur verloren und mein Herz brach. Allerdings hege ich noch die Hoffnung, dass ich von diese Figur nicht zum letzten Mal gelesen habe! Ein Grund mehr, bald den dritten Band anzufangen!

Eine wundervolle Reise durch eine düstere Buchwelt! 4 ⭐️

„Tintentod“ – Band 3, Tintenwelt-Trilogie

von Cornelia Funke

Das finale in der Tintenwelt hat mich leider nicht so begeistern können, wie die vorherigen Bände. Es waren wunderschönen Szenen und viele spannende Momente und Ideen eingestreut, doch dazwischen war es streckenweise einfach sehr langatmig.

Vielleicht haben die vielen verschiedenen Sichten dazu beigetragen. Auch, dass sie die vielen Handlungsstränge erst zum Ende vereinen hat mich ein wenig gestört. Dadurch wurde es manchmal unübersichtlich und plötzlich passierte zu schnell zu viel. Auch das abschließende Ende war für mich zu vorhersehbar, aber es sind einige Dinge offen geblieben, was mir wiederum gut gefallen hat.

Es wird gemunkelt, dass auch hier noch Bände folgen sollen, allerdings weiß ich nicht, ob ich diese dann auch lesen werde.

Leider für mich der schwächste Teil. 3 ⭐️

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