Richie hat die Schnauze voll. Immer hat er sich an die Regeln gehalten, das Leben gab ihm trotzdem nichts. Er beschließt, es selbst in die Hand zu nehmen und seinem Leben ein bisschen auf die Sprünge zu helfen: er beklaut eine Tankstelle und flüchtet mit gut vierzehntausend Euro sowie einem geklauten Auto Richtung Süden. Dumm nur, dass auf der Rückbank des Autos Leon schläft… (Klappentext)

Eine Erfahrung, abseits meiner üblichen Komfortzone. Dieses Buch hat nicht das Geringste mit Fantasy, Science Fiction oder einem Thriller zu tun. Trotzdem konnte es mich wirklich begeistern.

Ich habe das Buch in der Hand gehalten und muss gestehen, mein erster Gedanke war wirklich: „Das ist aber kurz“. Es hat nur knapp 140 Seiten, aber mehr braucht es meiner Meinung nach auch nicht.

Die Geschichte um Richi und Leon ist kurz aber prägnant erzählt. Man fiebert mit, man lacht mit, man lebt mit. Die langsam entstehende Freundschaft dieser beiden so ungleichen Menschen ist wunderschön dargestellt. Jedes Wort zu viel hätte das nur zerstört.

So wie es ist, ist es perfekt.

Genau wie ich beim Schönen und Lustigen gelacht habe, habe ich dann auch beim Schlechten mitgelitten. Gehofft. Gebangt. Allerdings wäre diese Geschichte nicht so wunderbar, wenn es nicht genauso ausgegangen wäre, wie es ist.

Trotzdem habe ich am Ende Rotz und Wasser geheult und das schafft wirklich nicht jeder.

Ich ziehe meinen Hut davor, wie die Autorin mit vergleichsweise wenigen Worten so viele Emotionen rübergebracht hat.

Eine absolute Leseempfehlung!

5 von 5 ⭐️